Durchgänge bleiben nutzbar
Lamellen öffnen beim Durchgehen/-fahren automatisch und schließen danach wieder – ohne Türblatt, ohne Wartezeit.
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Lamellenvorhänge – oft auch Streifenvorhang genannt – sind eine bewährte Lösung, um große Öffnungen flexibel abzuschirmen, Zonen zu trennen und Zugluft, Staub sowie Temperaturwechsel zu reduzieren – ohne starre Türen oder aufwendige Umbauten. Ideal für Lager, Produktion, Landwirtschaft, Logistik und Kühl-/Frischebereiche.
Lamellen öffnen beim Durchgehen/-fahren automatisch und schließen danach wieder – ohne Türblatt, ohne Wartezeit.
Hilfreich bei warm/kalt Übergängen (z. B. Lager ↔ Kühlbereich) und für stabilere Arbeitszonen.
Trennt Bereiche, reduziert Partikelwanderung und hilft, Funktionszonen sauber zu halten.
Einzelne Streifen lassen sich reinigen oder ersetzen – ohne die komplette Anlage zu tauschen.
Je nach Material und Überlappung entsteht Sichtschutz, ohne den Bereich komplett zu schließen.
Mit passenden Tragschienen ist die Installation unkompliziert – ideal auch für bestehende Gebäude.
Lamellensysteme werden eingesetzt, wenn Bereiche getrennt werden sollen, der Durchgang aber weiterhin schnell und ohne „Türhandling“ funktionieren muss. Typische Anwendungen:
Für eine saubere Planung sind Maße, Überlappung und die Auslegung auf Verkehr und Umgebung entscheidend. Je häufiger der Durchgang und je stärker die Zugluft, desto wichtiger ist eine stabile Aufhängung und passende Konfiguration.
| Kriterium | Worauf achten | Praxis-Effekt |
|---|---|---|
| Durchgangsbreite/-höhe | Lamellenlänge so wählen, dass der Bereich unten ausreichend abdeckt. | Weniger Luftaustausch, bessere Abschirmung. |
| Überlappung | Je höher Verkehr/Zug, desto sinnvoller eine höhere Überlappung. | Stabileres „Schließen“, weniger Zugluft. |
| Verkehr | Personal, Hubwagen, Stapler: Aufhängung auf Belastung auslegen. | Weniger Einreißen/Verzug, längere Standzeit. |
| Umgebung | Temperatur, Feuchte, Reinigungschemie, UV (Außen) berücksichtigen. | Material bleibt flexibel, weniger Austausch. |
| Montageuntergrund | Decke/Träger tragfähig? Befestigungspunkte und Abstände planen. | Sichere Anlage, keine Durchbiegung. |
Häufigste Variante im Industrieumfeld. Vorteil: maximal freie Durchgangsbreite. Entscheidend ist ein tragfähiger Untergrund (Betondecke, Stahlträger, stabile Unterkonstruktion).
Sinnvoll, wenn eine Deckenmontage nicht möglich ist oder ein Träger seitlich genutzt werden soll. Achten Sie auf Abstand, damit Lamellen frei pendeln und sauber „schließen“ können.
Je nach Aufbau sind neben den Lamellen vor allem stabile Tragsysteme und Befestigungslösungen entscheidend. Für kombinierte Vorhang-/Schiebesysteme können Laufschienen und Zubehör den Aufbau deutlich vereinfachen.
Basis für stabilen Sitz, saubere Ausrichtung und schnelle Wartung einzelner Streifen.
Laufschienen & SystemeWenn Sie Bereiche zusätzlich abdichten oder Abschlüsse sauber ausführen möchten (z. B. Zugluftkanten).
Planen nach MaßEinzelne Lamellen austauschen statt kompletten Vorhang erneuern – praktisch bei hoher Belastung.
Tipp: Austauschintervalle hängen stark von Verkehr, Schmutz und Reinigungsregime ab.
Streifenvorhang meint meist überlappende Streifen für Durchgänge. Lamellenvorhang wird häufig synonym verwendet (Lamellen = Streifenbahnen). Industrievorhang ist der Oberbegriff für Vorhänge im Gewerbe (z. B. Trennvorhänge, Planenvorhänge, Streifensysteme).
Besonders für hochfrequente Durchgänge (Personal, Hubwagen, Stapler), weil der Durchgang ohne Türhandling funktioniert, der Bereich aber trotzdem abgeschirmt wird.
Häufig ja – der Effekt hängt von Überlappung, Lamellenlänge, Materialeigenschaften und der Durchgangsfrequenz ab. In Warm-/Kalt-Übergängen ist der Nutzen in der Praxis oft am deutlichsten.
Je stärker die Zugluft, je größer die Öffnung und je „turbulenter“ der Verkehr (Stapler), desto sinnvoller ist eine höhere Überlappung. Zu wenig Überlappung kann dazu führen, dass der Vorhang „offen stehen bleibt“. Zu viel Überlappung erhöht dagegen den Widerstand beim Durchfahren.
Die Lamellen sollten unten ausreichend abdecken, aber nicht dauerhaft am Boden schleifen. Schleifen führt zu schnellerer Abnutzung, Verschmutzung und schlechterem Schließen. In vielen Fällen ist ein kleiner Abstand zum Boden praxistauglicher als „maximal lang“.
Ja, dafür sind sie häufig gemacht. Wichtig ist eine robuste Aufhängung und eine Konfiguration, die wiederholte Belastungen aushält. In stark frequentierten Bereichen lohnt es sich, die Anlage „eine Nummer stabiler“ zu planen.
Ja – das ist einer der größten Vorteile: Verschlissene oder beschädigte Streifen können einzeln ersetzt und gereinigt werden. Das spart Kosten und reduziert Stillstand.
Je nach Umgebung reicht oft regelmäßiges Abwischen mit mildem Reiniger. In hygienerelevanten Bereichen empfiehlt sich ein festes Reinigungsintervall. Entscheidend ist, dass das Material und die Reinigungschemie zusammenpassen (keine aggressive Chemie ohne Eignungsprüfung).
Häufig ja – besonders bei Übergängen zwischen warm/kalt. Dabei ist wichtig, dass das Material bei niedrigen Temperaturen ausreichend flexibel bleibt. In der Praxis werden dafür oft kälteflexible Ausführungen genutzt.
Bis zu einem gewissen Grad: Durch Materialwahl und Überlappung lassen sich Sichtlinien reduzieren. Für vollständigen Sichtschutz ist jedoch meist ein geschlossener Vorhang oder eine andere Lösung geeigneter.
UV kann Material über die Zeit altern lassen (Versprödung/Trübung). Wenn die Anlage dauerhaft im Außenbereich eingesetzt wird, sollten UV-Belastung, Wind und Verschmutzung bei der Auswahl und Wartung stärker berücksichtigt werden.
Das hängt vom Ziel ab. Eine feste Tür kann dichter abschließen, verlangsamt aber Abläufe. Lamellenvorhänge sind ideal, wenn schnelle Durchgänge ohne Wartezeit wichtig sind und trotzdem eine funktionale Abschirmung benötigt wird.
Prüfen Sie zuerst den Montageuntergrund (Decke/Träger) und die freie Höhe über dem Durchgang. Dann Maße, Lamellenlänge und Überlappung definieren. Für kombinierte Systeme oder definierte Führung kann ein Blick auf Laufschienen hilfreich sein.
Häufig sind es (1) falsche Länge (schleift), (2) zu wenig Überlappung (zieht auf), (3) zu schwache Aufhängung (hängt schief) oder (4) zu wenig Reinigung (Trübung/Schmutzfilm). In vielen Fällen hilft eine kleine Anpassung von Länge/Überlappung plus stabile Befestigung und ein pragmatischer Wartungsplan.
Ja, je nach Anwendung (z. B. zusätzliche seitliche Abschirmung oder kombinierte Raumtrennung). Wichtig ist eine saubere Systemplanung: Welche Teile sollen beweglich sein, welche fest? Für bewegliche Komponenten sind passende Schienen-Systeme oft die stabilste Basis.