Werkzeug
Befestigungs-Set
Beschwerungsbänder
Dichtungsband
Drehverschlüsse
Druckknöpfe
Einfassbänder
Faden und Nahtabdichter
Gummispanner
Gurtbänder
Haken
Klettbänder
Planenspanner
Ratschen und Zurrgurte
Riemen und Schnallen
Rundknöpfe
Seile
Seilendverschlüsse
Spannsysteme
Verschlüsse
Ösen
Reißverschlüsse
Ringe
Krampen-Gegenplatten
Alle Produkte
Schall-Absorber Schaum aus Basotect
Farbige Akustikschaumstoffe
Akustik Deckenpaneel
Akustikbild mit Wunschmotiv
Akustikbilder
Akustik Wandpaneel
Akustik Trennwand
Akustikpinnwand
Akustik Tischtrennwand
Akustik Raum in Raum
Akustik Lampe
Zubehör Raumakustik-Elemente
PE Schaum Platten
PET Akustik Absorber
Akustik Baffeln
Ratschen, Spanngurte und Zurrgurte sind zentrale Elemente der Ladungssicherung im privaten, gewerblichen und industriellen Bereich. Ob beim Transport auf LKW, Anhänger, im Handwerk oder bei Outdoor- und Campinganwendungen – korrekt eingesetzte Zurrgurte mit Ratsche verhindern Verrutschen, Kippen oder Beschädigungen der Ladung.
Auf dieser Seite erfahren Sie, worin sich Spanngurte, Zurrgurte, Ratschen und alternative Spannsysteme wie Über-Totpunktspanner unterscheiden, welche Kennzeichnungen entscheidend sind und welcher Gurt für welche Last geeignet ist.
Ein Ratschen-Spanngurt besteht aus einem hochfesten Gurtband – meist aus Polyester – und einer mechanischen Ratsche. Mit der Ratsche wird der Gurt kontrolliert gespannt und fixiert.
Durch die Hebelwirkung der Ratsche lassen sich sehr hohe Vorspannkräfte erzielen, was eine sichere Fixierung auch schwerer Lasten ermöglicht.
Typische Eigenschaften:
Die Begriffe Spanngurt und Zurrgurt werden im Alltag oft synonym verwendet. Fachlich bezeichnet Zurrgurt jedoch Gurte, die speziell für die Ladungssicherung nach Norm entwickelt wurden.
Zurrgurte:
Spanngurte:
Professionelle Zurrgurte tragen verpflichtende Kennzeichnungen, die über ihre Belastbarkeit informieren:
LC (Lashing Capacity) – maximale Zurrkraft des Gurtes in daN. Ein LC von 2000 daN entspricht ca. 2000 kg Zugkraft im geraden Zug.
SHF (Standard Hand Force) – die normierte Handkraft, mit der die Ratsche bedient wird (meist 50 daN).
STF (Standard Tension Force) – die Vorspannkraft, die bei Anwendung der SHF erreicht wird. Sie ist entscheidend für die tatsächliche Sicherungswirkung.
Die Wahl des richtigen Zurrgurts richtet sich immer nach Gewicht, Form und Art der Ladung:
Grundsatz: Lieber einen Gurt mit höherer LC wählen als die Mindestanforderung.
Neben klassischen Ratschen kommen in bestimmten Anwendungen auch Über-Totpunktspanner (auch Hebelspanner genannt) zum Einsatz.
Diese Spannsysteme arbeiten ohne Ratsche: Durch das Umlegen des Hebels wird der Gurt gespannt und im Totpunkt mechanisch verriegelt.
Typische Einsatzbereiche:
Im Vergleich zur Ratsche sind Über-Totpunktspanner schneller zu bedienen, erreichen jedoch meist geringere Vorspannkräfte.
Für eine sichere Anwendung:
Für professionelle Ladungssicherung sind Zurrgurte mit genormten Kennzeichnungen die bessere Wahl. Spanngurte eignen sich eher für private Anwendungen.
LC gibt die maximale Zurrkraft in daN an. Sie bestimmt, welche Last sicher gesichert werden kann.
Ratschen sind ideal, wenn hohe Vorspannkräfte benötigt werden, z. B. bei schweren oder rutschgefährdeten Lasten.
Ein Über-Totpunktspanner ist ein Hebelspannsystem, das ohne Ratsche arbeitet und sich besonders schnell öffnen und schließen lässt.
Die Anzahl hängt von Gewicht, Form und Reibwert der Ladung ab. In der Regel sind mehrere Gurte erforderlich, um ein Verrutschen zuverlässig zu verhindern.
Ratschen, Spanngurte und Zurrgurte sind essenziell für eine sichere Ladungssicherung. Wer die Kennzeichnungen LC, STF und SHF versteht und den richtigen Gurt für die jeweilige Last wählt, minimiert Risiken und erfüllt die Anforderungen an einen sicheren Transport.