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Basotect® Schallabsorber reduzieren Nachhall im Raum. Bei Planenscout finden Sie Akustikplatten für Wand und Decke, selbstklebende Ausführungen sowie helle, dunkle und stoffbezogene Varianten. Wählen Sie nach Materialstärke, Abmessungen und Befestigung – passend zu Büro, Wohnraum oder Aufnahmeraum.
Welche Ausführung passt? Die Auswahlhilfe mit Stärkenvergleich erklärt die Unterschiede. Für Lärm, der durch Wände oder Decken übertragen wird, reicht eine aufgeklebte Absorberplatte allein in der Regel nicht aus.
Beginnen Sie mit drei Fragen: Wo sollen die Absorber sitzen, wie viel Aufbauhöhe ist möglich und welche Oberfläche passt zum Raum? Wählen Sie anschließend die Abmessungen und die benötigte Anzahl. Bei einer offenen Wandfläche zählt häufig eine gleichmäßige Anordnung; an einer dunklen Studiodecke kann dagegen die Farbe ausschlaggebend sein.
Rechteckige Platten lassen sich zu zusammenhängenden Feldern anordnen. Weiß kann sich in helle Decken einfügen; Hellgrau bietet eine zurückhaltende Alternative. Vergleichen Sie die Maße und Dicken direkt am Artikel.
Für eine direkte Befestigung ohne separaten Kleberauftrag. Prüfen Sie vor der Bestellung, ob die Klebeausstattung zum Untergrund und zur vorgesehenen Wand- oder Deckenmontage passt.
Für dunkle Raumkonzepte, etwa im Heimkino oder Studio, bietet die schwarze Ausführung eine passende Optik. Die verlinkte Platte hat das Format 100 × 50 × 5 cm.
Sichtbare Wandgruppen lassen sich mit stoffbezogenen Formen gestalten. Die verlinkten Hexagone kombinieren einen Basotect-Kern mit Camira Blazer Light. Entscheiden Sie nach Format, Farbe und Gesamtfläche.
Beim Preisvergleich: Vergleichen Sie dieselbe Materialstärke und Ausführung. Ein Stückpreis allein sagt wenig aus, wenn die Platten unterschiedlich groß sind. Berücksichtigen Sie zusätzlich Befestigung und Versand. Aktuelle Preise und verfügbare Varianten stehen am jeweiligen Produkt.
Die Materialstärke beeinflusst, welche Frequenzen ein poröser Absorber wie gut aufnimmt. Für eine begründete Auswahl helfen Messwerte mehr als die Bezeichnung „Akustikschaumstoff“. Im verlinkten Planenscout-Datenblatt unterscheiden sich die bewerteten Absorptionsgrade deutlich:
| Dicke | αw | Absorptionsklasse |
|---|---|---|
| 20 mm / 2 cm | 0,45 (H) | D |
| 40 mm / 4 cm | 0,70 (M,H) | C |
| 50 mm / 5 cm | 0,85 (H) | B |
| 60 mm / 6 cm | 0,95 | A |
Quelle: Planenscout-Datenblatt Basotect, Seite 1 (PDF). αw ist der bewertete Schallabsorptionsgrad nach DIN EN ISO 11654. H und M kennzeichnen besondere Absorption in hohen beziehungsweise mittleren Frequenzbereichen.
Diese Angaben beziehen sich auf die im Datenblatt beschriebenen Ausführungen und Prüfbedingungen. Sie lassen sich nicht pauschal auf jede Form, Beschichtung oder Abhängung übertragen. Ein αw von 0,85 bedeutet insbesondere nicht, dass der Raum um 85 Prozent leiser wird.
Mehr Dicke kann die Wirkung zu tieferen Frequenzen hin erweitern. Wie groß der Unterschied im konkreten Aufbau ist, zeigt eine frequenzabhängige Absorptionskurve. Für 10 cm nennt die obige Tabelle keinen Messwert; eine Klasse oder einen αw-Wert daraus hochzurechnen wäre nicht belastbar. Bei Musikräumen und Heimkinos sollten Sie deshalb den benötigten Frequenzbereich und den vorgesehenen Montageabstand in die Planung einbeziehen.
Die passende Absorberfläche lässt sich nicht allein aus der Bodenfläche ableiten. Raumhöhe, Einrichtung, Glasflächen, Nutzung und vorhandene Nachhallzeit beeinflussen den Bedarf. Ein wenig möblierter Raum kann andere Maßnahmen benötigen als ein gleich großer Raum mit Teppich, Vorhängen und Polstermöbeln.
Plattenzahl = geplante Absorberfläche ÷ Fläche je Platte. Eine Platte mit 100 × 50 cm hat 0,5 m² Ansichtsfläche. Für beispielhaft bereits festgelegte 6 m² benötigen Sie rechnerisch 12 solcher Platten. Verschnitt und die gewünschte Anordnung kommen gegebenenfalls hinzu.
Die 6 m² sind ein Rechenbeispiel, keine Empfehlung für eine bestimmte Raumgröße. Auch Fugen zwischen Platten zählen nicht als belegte Absorberfläche. Bei frei hängenden Körpern braucht die akustische Planung passende Messdaten zum System; die Ansichtsfläche allein genügt dafür nicht.
Für eine Projektanfrage helfen Raummaße, Fotos, die Nutzung und eine Beschreibung des Problems: Stören vor allem Gespräche, hallige Aufnahmen oder dröhnende Musik? Geben Sie auch an, welche Wand- und Deckenflächen verfügbar sind.
Projekt mit Raummaßen anfragenPlatzieren Sie die Absorber dort, wo sie relevante Schallreflexionen verringern und genügend Fläche verfügbar ist. Die Decke ist oft gut nutzbar, weil sie nicht von Möbeln belegt wird. Sie ist aber nicht in jedem Raum automatisch der wirksamste Montageort.
Für eine abgehängte Lösung finden Sie hier Akustik-Deckensegel. Sollen Motive in die Gestaltung einbezogen werden, kommen auch Akustikbilder infrage.
Für Mieträume: Eine Verklebung ist nicht automatisch rückstandsfrei lösbar. Wenn eine spätere Demontage wichtig ist, planen Sie vorab ein geeignetes Träger- oder Montagesystem.
Basotect® ist ein offenporiger Melaminharzschaumstoff von BASF. Schall kann in seine Zellstruktur eindringen; dort wird ein Teil der Schallenergie in Wärme umgewandelt. Dadurch können Reflexionen und Nachhall abnehmen. Basotect® ist eine eingetragene Marke der BASF SE.
Dark bezeichnet die dunkle Materialausführung. EcoBalanced beschreibt ein Materialkonzept mit zugeordneten erneuerbaren Rohstoffen über einen zertifizierten Biomassebilanz-Ansatz. Dark EcoBalanced verbindet beide Eigenschaften.
BASF nennt für EcoBalanced einen um bis zu 50 Prozent niedrigeren Product Carbon Footprint gegenüber den jeweiligen Standardtypen. Die Angabe betrifft den Herstellervergleich von der Rohstoffgewinnung bis zum Werkstor. Sie ist keine pauschale CO₂-Einsparung für eine fertig montierte Akustiklösung und bedeutet nicht, dass das Produkt aus 100 Prozent Recyclingmaterial besteht.
Herstellerinformationen: BASF: Basotect und Dark EcoBalanced · BASF: EcoBalanced und Berechnungsgrundlage des CO₂-Fußabdrucks.
Beim verlinkten hellgrauen Standardartikel ist B1 nach DIN 4102-1 angegeben: schwer entflammbar. Das bedeutet nicht „nicht brennbar“. Für Ihr Projekt zählt der Nachweis der gewählten Ausführung einschließlich Bezug, Klebung und Montageaufbau. Materialeigenschaften allein sind keine Freigabe für jeden Einsatzort.
Basotect behandelt vor allem Reflexionen im eigenen Raum. Eine dünne Platte auf der Wand verhindert nicht zuverlässig, dass Stimmen, Musik oder Trittschall aus einer anderen Wohnung übertragen werden. Dafür müssen die Übertragungswege untersucht werden. Mehr zur Unterscheidung finden Sie unter Raumakustik, Schallschutz und Schalldämmung.
Nein. Basotect ist eine Materialmarke, während „Noppen“ oder „Pyramiden“ eine Oberflächenform beschreiben. Vergleichen Sie deshalb das tatsächliche Material, die Dicke und Messwerte des Produkts. Eine profilierte Oberfläche allein belegt keine bessere Schallabsorption.
5 cm sind eine mögliche Ausführung für die Behandlung von Reflexionen. Ob die Aufnahme damit ausreichend verbessert wird, hängt von der belegten Fläche und ihrer Position zu Sprecher und Mikrofon ab. Die Dicke allein garantiert keinen trockenen Aufnahmeklang. Die dokumentierten Absorptionswerte finden Sie im Stärkenvergleich.
Das Material lässt sich bearbeiten. Planen Sie saubere Schnittkanten und stützen Sie die Platte auf einer geeigneten Unterlage. Bei staubenden Arbeiten den Staub direkt absaugen und die Verarbeitungshinweise im Datenblatt beachten. Ein eigener Zuschnitt ersetzt keine Prüfung der späteren Befestigung.
Ein nachträglicher Anstrich oder Bezug kann die akustischen Eigenschaften verändern. Verwenden Sie dafür nur einen für den Aufbau geeigneten Prozess beziehungsweise akustisch geeignete Textilien. Für eine farbige Gestaltung sind fertige stoffbezogene Ausführungen eine Alternative. Auch der Brandschutznachweis muss zum fertigen Aufbau passen.
Die abgeschrägte Kante erzeugt eine sichtbare Gliederung zwischen benachbarten Platten. Sie ist zunächst ein Gestaltungsmerkmal. Daraus allein lässt sich keine höhere Absorptionsleistung ableiten.
Notieren Sie Raumlänge, -breite und -höhe, Nutzung, verfügbare Montageflächen und Untergrund. Wählen Sie dann Format, Dicke, Farbe und Befestigung. Bei verbindlichen Anforderungen an die Raumakustik sollten Bedarf und Montageaufbau fachlich geplant werden.
Wählen Sie am Produkt die gewünschte Größe und Stärke. Wenn die benötigte Menge oder Befestigung noch offen ist, senden Sie uns die Eckdaten Ihres Raums.
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